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Quadriga: Der internationale Talk

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Podcast Host: Deutsche Welle

Podcast OwnerDeutscheWelle

Website: http://www.dw.de

Location: Bonn

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Der internationale Talk. Vier kompetente Journalisten diskutieren das internationale Thema der Woche. Aus Politik, Wirtschaft oder Kultur.

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2/3/2012 | Download File (107.76 MB) - right click to download

USA und Europa - hat das Bündnis ausgedient?Mehr als 60 Jahre lang standen die USA und Europa Seite an Seite. Eine feste militärische und politische Allianz während des kalten Krieges, im Kosovo und im Kampf gegen den Terror. Nun kündigt US- Präsident Obama an, einen Teil seiner 80 000 Mann starken Truppen aus Europa abzuziehen, in Richtung Pazifik. Der amerikanische Präsident steht unter Druck. Die USA sind hoch verschuldet und der Wahlkampf hat begonnen. Die Republikaner wetzen die Messer. Obamas Plan ist es, sich militärisch stärker zu fokussieren. Im Pazifik sieht er die neue geostrategische Herausforderung für die USA. Was heißt das für die Transatlantischen Beziehungen? Ist Europa so stabil, dass es auch ohne den großen Bruder USA auskommt? Im Pentagon bezeichnet man die Transatlantische Brücke als eine Erfolgsgeschichte. Die USA finanzieren 75 Prozent der Nato, die 27 Partner zusammen gerade mal ein Viertel. Ein Rückzug der USA bedeutet für die anderen Nato-Mitglieder, vor allem für Deutschland: mehr Eigenverantwortung im Bündnis und eine höhere finanzielle Beteiligung. Doch höhere Ausgaben für Sicherheit, für Ausrüstung, Ausbildung von Soldaten und militärisches Gerät ist für die Europäer, die mitten in einer Schuldenkrise stecken, derzeit ein echtes Problem. Mehr Eigenverantwortung für die eigene Sicherheit könnte man in Europa aber auch als Chance sehen. Doch im Moment verfolgen die Europäer sehr unterschiedliche Interessen. Frankreich und England zeigen im Gegensatz zu Deutschland wenig Interesse an einer gemeinsamen europäischen Sicherheitspolitik. Allianzen der Willigen, wie beim Libyen-Einsatz untergraben die Nato. Und ohne die Unterstützung der USA geht ihnen, wie beim Libyen-Einsatz, nicht nur im sprichwörtlichen Sinne, auch mal der Sprit aus. Es stellt sich die Frage, wie die Europäer in Zukunft sicherheitspolitisch weiter machen wollen? Welche Rolle wollen sie spielen? Denn die Gewichte in der internationalen Politik haben sich verschoben. China ist nicht nur im ökonomischen, sondern auch im politischen und vor allem im militärischen Sinne im Aufstieg begriffen. Damit ist die geopolitische Lage im asiatisch-pazifischen Raum in Bewegung geraten. Länder wie Japan, Südkorea und Australien sehen auf diese Entwicklungen mit Sorge. Es gibt ungeregelte Territorialkonflikte. Die USA wollen stärker, als sie es ohnehin bisher gewesen sind, auch als regionale Ordnungsmacht in Asien eine Rolle spielen. China ist dabei, seine Rolle als globale Weltmacht im Pazifik auszubauen. Dem will Obama nicht tatenlos zusehen, im Gegenteil. Was meinen Sie: USA und Europa – hat das Bündnis ausgedient? Schreiben Sie uns an: [email protected] Die Gäste der Sendung sind: Walther Stützle – Auf der Insel Sylt aufgewachsen geht er nach seinem Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das International Institute for Strategic Studies in London und wird später dann Direktor des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Seine politische Karriere beginnt er als persönlicher Referent und Leiter des Ministerbüros des damaligen Verteidigungsministers Leber. Nach der Wende geht er als Korrespondent zur Stuttgarter Zeitung und wird später Chefredakteur des Tagesspiegel. Von 1998 bis 2002 ist er als Staatssekretär im Verteidigungsministerium tätig. Heute engagiert er sich in einer Institution für transatlantische strategische Beziehungen und verfasst Bücher. Andrew B. Denison – Der amerikanische Politikwissenschaftler absolviert sein Studium in Deutschland und den USA. In Bonn arbeitet er zunächst als Autor und Wissenschaftler am Institut für Strategische Analysen. Heute ist er Direktor des Forschungsverbunds „Transatlantic Networks“ mit Sitz in Königswinter. Sein Schwerpunkt ist die Außen- und Sicherheitspolitik mit den Themen: Obama und das zweite amerikanische Jahrhundert, das Verhältnis der amerikanischen und der europäischen Wirtschaftspolitik, die Zukunft der NATO – Pax Atlantica für den Pax Humana und Moore`s Law und die Sicherheitspolitik von Morgen. Felix Lee – Der Deutsch- Chinese lebt und arbeitet wechselweise in Peking, Shanghai, Hongkong und Berlin. Seit 2003 schreibt er als Redakteur für die taz in Berlin. Seine Schwerpunkte sind: Zivilgesellschaft, damit einhergehend Entwicklungspolitik und Welthandel. 2008 Jahr berichtet er für die taz mehrere Monate aus China und über den G8-Gipfel in Japan.

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1/27/2012 | Download File (107.87 MB) - right click to download

Eurokrise - zahlt Deutschland genug? Europa steht ein weiterer Gipfel ins Haus und wie gehabt geht es weiter um die Rettung des Euro. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Regierungschefs suchen in einem wahren Abstimmungsmarathon nach den richtigen Maßnahmen, um Europa zusammenzuhalten. Dabei fallen die Erwartungen an Deutschland immer höher aus. Wurde in der akuten Notlage das deutsche Diktat zunächst akzeptiert, so beginnen sich jetzt einige gegen die Dominanz der deutschen Kanzlerin zu wehren. Das Bild Deutschlands in Europa hat sich sehr verändert. Die Deutschen sind die Gewinner der Euro-Krise. Also sollen sie jetzt auch mehr bezahlen. So die Forderung nicht nur von Italiens Premier Monti. Angela Merkel gerät von vielen Seiten immer stärker unter Druck: Ihren verhassten Sparkurs hat sie durchgesetzt, aber das rettet Griechenland noch lange nicht. Die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern über einen mehr als 50-prozentigen Schuldenerlass drohen zu scheitern. In diesem Fall müsste der Rettungsfond EFSF deutlich mehr Geld nach Griechenland schicken. Europas Haushaltsprüfer haben bislang auch nichts Gutes aus Athen zu berichten und ohne milliardenschwere Hilfen ist ein Staatsbankrott sowieso nicht abzuwenden. Es stellt sich eher die Frage, wie lange das so noch gehen kann, und wie groß die Ansteckungsgefahr für andere Länder ist. Die Kernfrage bleibt: Wer bezahlt in Zukunft wie viel in Europas Gemeinschaftstopf ESM. Diesem permanenten Rettungsfonds stehen bislang 500 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Ruf nach einer Erhöhung des Fonds wird immer lauter, doch Merkel ist zum jetzigen Zeitpunkt strikt dagegen. Sie setzt auf Haushaltssanierung. So werden sich die Gipfelteilnehmer mehr mit Sparvorschlägen, Schuldenbremsen und dem Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin beschäftigen. Vorausgesetzt allerdings, Griechenland macht keinen Strich durch Merkels Rechnung. Ansonsten müsste sie sich doch noch schneller mit Milliardenzusagen beschäftigen als ihr lieb ist. Was meinen Sie: Euro Krise - zahlt Deutschland genug? Schreiben Sie uns an: [email protected] Die Gäste der Sendung sind: Quentin Peel – Nach seinem Wirtschaftsstudium am Queens College in Cambridge geht er als Wirtschaftsjournalist zur Financial Times. Er arbeitet als Korrespondent in Südafrika und berichtet von dort aus über die Probleme des Kontinents. Von dort aus geht er nach Brüssel um über europäische Belange zu berichten. Seine Korrespondententätigkeit setzt er danach in Moskau fort. Heute arbeitet er weiter für die FT, als Mitglied der Chefredaktion und als Chefkorrespondent, jetzt in Berlin. Friedrich Thelen – Der promovierte Jurist ist ab 1975 als Geschäftsführer beim Deutschen Entwicklungsdienst tätig. Danach schreibt er als Journalist für die Tageszeitung "Die Welt". 1978 beginnt er seine Karriere bei der "Wirtschaftswoche" als Bonner Korrespondent und Büroleiter. Zuletzt leitete er die Berliner Redaktion der "Wirtschaftswoche". Alessandro Alviani – Nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaften in Perugia und Brüssel arbeitet der Journalist für verschiedene italienische Zeitungen. 2006 kommt er nach Berlin. Heute berichtet er aus Deutschland, unter anderem für die Turiner Tageszeitung „La Stampa“ und er beschäftigt sich mit der Lage der italienischen Medien und der Regierungskrise unter Berlusconi.

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1/20/2012 | Download File (107.83 MB) - right click to download

Ungarn - Abschied von der Demokratie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán treibt das Land immer tiefer in die Krise und immer weiter nach rechts. Jetzt hat die Europäische Kommission ein Verfahren wegen der Verletzung von EU-Recht gegen das Land eingeleitet. Orban, einst ein aufrechter Dissident, steht in Brüssel schon länger unter scharfer Beobachtung wegen eines umstrittenen Pressegesetzes. Mittlerweile aber befürchtet man in Brüssel, dass Orban sein Land komplett in den Bankrott reitet. Anstatt Wirtschaftsreformen einzuleiten will er jetzt mehr politischen Druck auf die ungarische Zentralbank ausüben. Allein um eine Staatspleite abzuwenden bedarf es Milliarden, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen deutlich mehr. Die Ratingagenturen haben die ungarischen Staatsanleihen auf Ramschniveau herabgestuft. Orban ist deshalb darauf angewiesen, mit der EU und dem IWF über Milliarden-Finanzspritzen zu verhandeln – ein Druckmittel jetzt für Brüssel, dessen Einsprüche von Orban in der Vergangenheit immer wieder zurückgewiesen wurden. Seit Orbans Partei mit Zweidrittel-Mehrheit im Parlament das Sagen hat, hat er Ungarn kontinuierlich nach rechts gesteuert – auf allen Ebenen. Die Verwaltungen, die Justiz, die Kulturszene, ja sogar die Medien werden von seinen Gefolgsleuten und von Parteikadern auf Linie gehalten. Politisch Unliebsame werden kaltgestellt. Der Staat greift in sämtliche Lebensbereiche ein. Im Ungarn von heute ist so zum Beispiel der Antisemitismus wieder hoffähig geworden. EU-Gesetze, wie zum Beispiel das Datenschutzgesetz, werden konsequent ignoriert. Aber jetzt scheint Brüssel Druck zu machen, denn es geht auch um die Glaubwürdigkeit Europas. Was meinen Sie: Ungarn – Abschied von der Demokratie Schreiben Sie uns an: [email protected]

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1/13/2012 | Download File (132.52 MB) - right click to download

Griechenland - ein aussichtsloser Fall Für Griechenland geht es in den nächsten Wochen ums Ganze. Die finanzielle Notlage ist kritisch wie nie zuvor, die Staatspleite droht. Und Europas Rettungsversuche greifen nicht. Was tun? Bislang ist die EU entschlossen, dem griechischen Partner zu helfen. Doch wie lange verkraften die Europäer und der Euro das noch? Die Experten der sogenannten Troika aus Europäischen Union (EU), Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfond (IWF) wissen schon heute, dass sie nächste Woche in Athen mit neuen Hiobsbotschaften konfrontiert werden. Die griechische Regierung wird trotz rigider Sparpolitik ihre Ziele deutlich verfehlen. Die Bedingungen für ein neues Hilfspaket über 130 Milliarden Euro können wohl nicht erfüllt werden. Wenn Griechenland dieses Geld nicht bekommt, ist endgültig Schluss. Immer lauter werden deshalb die Rufe nach einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Die Experten des IWF glauben mittlerweile nicht mehr an die Sanierungsfähigkeit des Landes. Neue Milliardenpakete würden die Zahlungsunfähigkeit nur hinauszögern. So wird Griechenlands Schuldenkrise auch zur Euro-Krise, setzt die Gemeinschaftswährung unter Druck: der Euro fällt, die Märkte sind verunsichert. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy suchen verzweifelt, Europas Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Ein europäischer Fiskalpakt mit strikten Haushaltsregeln soll künftig vor Finanzkatastrophen schützen. Für Griechenland aber kommt das alles zu spät. Was meinen Sie?: Griechenland - ein aussichtsloser Fall Schreiben Sie uns an: [email protected] Die Gäste der Sendung sind: Panagiotis Kouparanis – Er arbeitet seit 1993 als Korrespondent bei der Deutschen Welle. Sein Fachgebiet ist die deutsche Innenpolitik, aber auch alles was seine griechische Heimat betrifft. So beschäftigt er sich mit dem Staatshaushalt Griechenlands ebenso wie mit dem türkisch- zypriotischen Konflikt. Holger Zschäpitz - Der Journalist arbeitet heute als leitender Wirtschaftsredakteur für die Tageszeitung die WELT und die Welt am Sonntag. Seine Spezialgebiete sind Verhaltensökonomie, Staatsfinanzen und die Kapitalmärkte. Der Zusammenbruch der DDR hat ihn dafür sensibilisiert, welche Ideen Menschen antreiben und was die Welt im innersten zusammenhält. Der Systemcrash von 1989 macht aus dem Facharbeiter für Datenverarbeitung einen leidenschaftlichen Ökonom und begeisterten Journalisten. Er baut neben seinem Studium der Volkswirtschaftslehre 1999 den eigenständigen Finanzteil der WELT mit auf. Er ist Autor mehrerer Bücher. In seinem Buch „Schulden ohne Sühne?“ schreibt er über die Schuldensucht der Staaten. Ulrike Guérot - Nach ihrem Studium arbeitet die Politikwissenschaftlerin zunächst als Juniorprofessorin an der amerikanischen Johns Hopkins University im Fachbereich European Studies. Später wird sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Organisation Notre Europe in Paris sowie Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag im Büro von Karl Lamers. Als Leiterin der Forschungsgruppe Europa bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) kommt sie nach Berlin und arbeitet dann 2004 beim German Marshall Fund. Heute leitet die Politikwissenschaftlerin das Berliner Büro des European Council on Foreign Relations. Dort forscht sie in den Bereichen Europäischer Integrationsprozess, Europäische Institutionen, Deutsch-Französische Beziehungen und Deutsch-Amerikanische Beziehungen; derzeit schwerpunktmäßig zu Deutschlands Rolle in Europa.

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1/6/2012 | Download File (107.90 MB) - right click to download

Säbelrasseln am Persischen Golf - eskaliert der Atomstreit mit Iran?Säbelrasseln am Persischen Golf: Der Iran droht, die Meeresenge von Hormus zu sperren. Eine mächtige Drohung für die ganze Welt. Denn jeden Tag müssen 20 Supertanker diese Meerenge passieren. Allein China erhält über diesen Weg die Hälfte seines Öls. Und auch die USA machen klar: Sie werden keine Blockade dulden. Mit ihrer schlagkräftigen Marine sind die Amerikaner eine militärische Macht in der Region. Auslöser ist wie so oft der Streit um das iranische Atomprogramm. Für den Iran ist das Recht auf Urananreicherung eine Frage der nationalen Ehre. Das Land will endlich auch die Atomkraft für - wie die Mullahs sagen - friedliche Zwecke nutzten. Doch die Weltgemeinschaft kann und will das nicht zulassen: Denn wer Uran anreichern kann, der kann auch eine Atombombe bauen. Und damit wäre der Iran eine Nuklearmacht. Das wäre nicht nur für Israel brandgefährlich, sondern auch für alle anderen Länder in der Region. Um das zu verhindert, haben die USA Sanktionen beschlossen, die den Iran empfindlich treffen: Der Ölhandel soll lahm gelegt werden. Denn mit dem Erdölgeschäft erzielt der Iran 80 % seiner Staatseinnahmen. Doch jetzt droht der Streit zu eskalieren. Der Iran hält ein Manöver ab, bei dem er nach eigenen Angaben das erste Mal selbstentwickelte Mittel- und sogar Langstrecken-Raketen testet. Waffen, mit denen der Iran auch Israel und Europa erreichen könnte. Nicht auszudenken, was passiert, wenn diese Raketen mit atomaren Sprengköpfen bestücken werden könnten. Was meinen Sie: Säbelrasseln am Persischen Golf - eskaliert der Atomstreit mit Iran? Die Gäste der Sendung sind: Hossein Yazdi – Der Iraner ist in Teheran geboren und dort aufgewachsen. Nach dem Abitur kommt er zum Studium nach Deutschland. Seine journalistische Laufbahn beginnt er beim Nationalen Fernsehen. Die Revolution trieb ihn ins Exil nach Deutschland.1979 wird er Redakteur bei der BZ in Berlin. Seit 1999 ist er für die Nachrichten Agentur "Iran Press International" zuständig. Die Agentur beliefert deutsche wie persische Medien. Nebenbei arbeitet er auch als Nachrichtenmoderator bei dem persischsprachigen TV-Sender "TV-Yek" in Berlin. Malte Lehming – Er leitet die Meinungsseite beim Tagesspiegel. Zuvor war er für 4 Jahre Chef des Washingtoner Büros der Zeitung. Zum Tagesspiegel kam er 1991 als Redakteur für Außenpolitik - mit den Schwerpunkten Sicherheitspolitik, Transatlantische Beziehungen und Mittlerer Osten. Von 1989 bis 1991 arbeitete Malte Lehming als Persönlicher Referent und Redenschreiber für den ehemaligen deutschen Kanzler Helmut Schmidt, heute Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Lehming studierte Philosophie, Deutsche Literatur und Europäische Geschichte. John Kornblum – Der amerikanische Politikwissenschaftler tritt 1964 in den diplomatischen Dienst ein. In den 70er Jahren ist er Mitglied des politischen Planungsstabes im US-Außenministerium in Washington. In den folgenden Jahren bekleidet Kornblum verschiedene Posten in Washington und in der diplomatischen Vertretung der USA in Berlin, bevor er von 1987 bis 1991 als stellvertretender Ständiger Vertreter der USA bei der NATO in Brüssel fungiert. Anschließend vertritt er die USA bis 1994 als Botschafter bei der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), kehrt dann für mehrere Jahre nach Washington zurück und bekleidet schließlich von 1997 bis 2001 das Amt des amerikanischen Botschafters in Deutschland. Von 2001-2007 ist er Deutschland-Chef der Investment Bank Lazard. In seinen Büchern und Schriften beschäftigt er sich mit der Zukunft der Transatlantischen Beziehung. Schreiben Sie uns an: [email protected]

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